Schläger baten zuvor um Asyl

22-Jähriger bei Disco-Schlägerei im Partyort Lloret de Mar getötet

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Niccolò C. († 22) wurde bei einer Disco-Schlägerei getötet. 

Es ist der Ort, an den Abiturienten aus der ganzen Welt reisen, um ausgelassen das Ende der Schule zu feiern. Für einen 22-Jährigen endete der Partyurlaub nun tödlich. 

Lloret de Mar - Große Trauer und Fassungslosigkeit bei der Familie und den Freunden von Niccolò C. († 22). Der Italienier starb nach einer Schlägerei in Spanien im Krankenhaus. 

Der schreckliche Vorfall nahm Freitagnacht kurz vor drei Uhr seinen Lauf. Niccolò war im Club St. Trop (2000 Gäste) mit seinen Freunden feiern. 

Eine Videokamera dokumentierte den Ablauf des tödlichen Dramas: Als Niccolò und seine Freunde durch die Menge an Feiernden liefen, wurde der 22-Jährige von einer Gruppe Tschetschenen (20, 24, 26) geschubst, wie die italienische Zeitung Corriere berichtet. Niccolò landete auf dem  Boden, dann fielen die Männer über ihn her. 

Niccolò lag auf dem Boden, als er den tödlichen Tritt bekam.

Im Video deutlich zu erkennen: Die Tschetschenen gingen eiskalt vor. Einer der Männer tratt Niccolè mit voller Wucht mit dem Fuss ins Gesicht, knockte ihn aus. Der 22-Jährige fiel sofort bewusstlos nach hinten um und blieb regungslos auf dem Boden liegen. Der Mann aus Florenz wurde ins Krankenhaus gebracht - dort verlor er den Kampf um sein junges Leben. Doch was wurde aus den brutalen Schlägern?

Schläger baten zuvor um Asyl

Die Polizei konnte die Männer dank genauer Zeugenbeschreibungen wenig später an der bekannten Strandpromenade von Lloret de Mar finden. Einer der Täter soll professioneller Käfigkämpfer sein und bereits mehrfach an Mixed-Martial-Kämpfen teilgenommen haben. Der Treter Rassoul B. wurde festgenommen, seine beiden Freunde inzwischen wieder frei gelassen. 

Alle drei Schläger leben in Frankreich, baten dort um Asyl. Bei seinem Geständnis soll B. in Tränen ausgebrochen sein. Er sei zur Tatzeit betrunken gewesen und habe zuvor Drogen genommen. 

Die Trauer von Niccolòs Familie ist unterdessen unendlich groß. Einem Fernsehsender sagte Niccolòs Vater: „Das sind keine Menschen, die meinen Sohn getötet haben, sondern Bestien.“

mk

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