Betriebsunfall in Salzburg

Stapler beschädigt Säuretank - Vier Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert

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Salzburg - In der Nacht auf Mittwoch ist in einer Lagerhalle in Salzburg Säure ausgetreten. Vier Personen atmeten giftige Dämpfe ein.

UPDATE, 9.45 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Dienstag, gegen 23.15 Uhr, kam es bei einer Firma in Salzburg/Gnigl zu einem Arbeitsunfall, wobei ein 48-jähriger Mitarbeiter mit einem Stapler einen Tank mit stark ätzender Essigsäure beschädigte. Durch die Beschädigung traten rund 1.000 Liter Säure aus. Dem Staplerfahrer kamen drei weitere Mitarbeiter der Firma, im Alter von 44 - 57 Jahren, zu Hilfe, welche alle die Dämpfe der Essigsäure einatmeten. Die vier Mitarbeiter wurden mittels Rettung in das Landeskrankenhaus Salzburg verbracht. 

Laut Auskunft des diensthabenden Arztes ist der Verletzungsgrad bei allen vier Verletzten als leicht einzustufen. Bei der Säure handelte es sich um ein Reinigungsmittel für Milchtanks. Die Berufsfeuerwehr veranlasste eine Absperrung des gesamten Geländes. Die Säure konnte in weitere Folge von der Berufsfeuerwehr gebunden werden. 

Die Aufräumarbeiten bzw. Dekontamination der Halle und Gerätschaften der Berufsfeuerwehr sind noch im Gange. Laut dem Amt für öffentliche Ordnung des Magistrat Salzburg, bestehe keine Gefahr für die Umwelt, da die Feuerwehr die ausgetretene Säure rechtzeitig binden konnte. Das Betriebsgelände wurde bis auf weiteres von der Berufsfeuerwehr auf Grund der akuten Gesundheitsgefährdung gesperrt.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Salzburg

Erstmeldung:

Sie seien der Rettung übergeben worden, berichtet salzburg24.at. Der Einsatz am Gelände des Logistikunternehmens Gebrüder Weiss in der Robinigstraße laufe noch. Mehrere Feuerwehren seien im Einsatz.  Rund 1.000 Liter Organische Peroxide seien offenbar ausgelaufen. Diese seien brandgefährlich und ätzend.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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