Bombenanschlag auf Bar geplant

18-Jähriger Muslim geht FBI auf den Leim

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Chicago - Ein 18-Jähriger wollte in den Heiligen Krieg ziehen. Er plante einen Bombenanschlag auf eine Bar in Chicago. Doch als er den Zünder betätigte, musste er feststellen, dass er gelinkt worden war.

Verdeckte Ermittler der US-Bundespolizei FBI haben einen 18-Jährigen in Chicago festgenommen, der nach ihren Angaben vor einer Bar im Stadtzentrum eine Autobombe zünden wollte. Der Zugriff sei bereits am Freitagabend erfolgt, teilte die Bundesstaatsanwaltschaft in Chicago am Samstag mit. Der junge Muslim, der in den Heiligen Krieg habe ziehen wollen, müsse sich nun wegen versuchten Einsatzes einer Massenvernichtungswaffe und versuchter Zerstörung eines Gebäudes mittels Sprengstoff verantworten.

Die verdeckten Ermittler hätten sich als Extremisten ausgegeben und dem Mann mit arabischem Namen eine Autobombenattrappe übergeben, hieß es. Dabei habe der 18-Jährige seine Bereitschaft erklärt, einen Anschlag zu verüben, und auch mehrere mögliche Ziele vorgeschlagen. Anschließend hätten die FBI-Beamten beobachtet, wie der junge Mann den vermeintlichen Zünder betätigte.

Der 18-Jährige sei US-Bürger und wohne in Chicago. Das FBI habe Ermittlungen über ihn aufgenommen, nachdem er im Internet Material über einen Heiligen Krieg und das Töten von Amerikanern veröffentlicht habe. Außerdem habe er online nach Informationen zum Bombenbau gesucht und die Online-Zeitschrift „Inspire“ gelesen, die von der Terrororganisation Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel veröffentlicht wird.

dapd/dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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