Bei Hüttau

Aufräumarbeiten nach Felssturz an der B99 voll angelaufen

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Salzburg - Seit knapp einer Woche sind die Räum- und Sicherungsarbeiten nach dem Felssturz an der B99 Katschberg Straße bei Hüttau angelaufen.

Aufgrund von Starkregen geriet eine Felsböschung ins Rutschen. Etwa 5.000 Kubikmeter Fels und Geröll verschütteten rund 80 Meter der Landesstraße bis zu zehn Meter hoch. Aus der verbliebenen 40 Meter hohen steilen Felswand können sich spätestens bei Frost weitere Gesteinsbrocken lösen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner von Pöham können damit rechnen, dass ab dem 1. Dezember zumindest eine einspurige Verkehrsführung im Baustellenbereich möglich sein sollte. Die Bauarbeiten für das heurige Jahr sollten ab dem 15. Dezember abgeschlossen werden", betonte Verkehrslandesrat Hans Mayr am Mittwoch.

Nach einer Begehung durch Ludwig Fegerl vom Landesgeologischen Dienst und Fachleuten der Firma Geoconsult wurden folgende Maßnahmen festgelegt und mit der ausführenden Baufirma vereinbart.

Die Felswand wird durch zwei horizontale Ankerbalken mit 20 Meter langen Ankern gesichert. Spritzbeton auf der Oberfläche schützt gegen Frost- und Verwitterung. Zum Schutz der Arbeiter wird ein Schutzzaun oberhalb der Felswand aufgestellt, um nachstürzende Felsblöcke zurückzuhalten. Der Fuß der Felswand soll durch fünf Ankerrippen gestützt werden. Abschließend wird ein dauerhafter Steinschlag-Schutzzaun aufgestellt.

Bilder von den Aufräumarbeiten nach Felssturz an der B99

Presseaussendung Land Salzburg

Quelle: rosenheim24.de

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