"Biologisches Material" gefunden

Australierin mutmaßlich von Krokodil getötet

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Port Douglas - Im Nordosten Australiens ist, allen Anscheins nach, eine 79-jährige Frau von einem Krokodil getötet worden. Am Donnerstag fand die örtliche Polizei Kleidungsstücke und einen Spazierstock mit dem Namen der vermissten Frau an einem Flussufer. 

Salzburg24.at zitiert den amtierenden Polizeichef des Bundesstaates Queensland, Ed Lukin, mit den Worten: "Wir haben auch biologisches Material gefunden, bei dem wir vermuten, dass es sich um menschliche Überreste handeln könnte". Die Polizei geht davon aus, dass die Frau, welche zuletzt am Dienstag in einem Seniorenheim gesehen worden war, an Demenz leidet und sich so im Busch verlief. 

Ausgeschlossen sei auch nicht, dass die Frau aufgrund ihrer Krankheit die Kleidung freiwillig abgelegt hatte. Die Suche nach der Vermissten hält die Polizei weiter in Atem. "Wir durchforsten das Gebiet weiter und hoffen, sie lebend wiederzufinden", so Ed Lukin laut salzburg24.at. 

Diskussion um Artenschutz der Süßwasserkrokodile 

Bereits im August diesen Jahres wurde laut Angaben des australischen Rundfunksenders ABC ein über zweieinhalb Meter langes Südwasserkrokodil im australischen Bundesland Queensland eingefangen. Da immer öfter Krokodile dieser Größe in der Umgebung gesehen werden, die zum Teil auch Hunde angreifen, werden die Stimmen wieder lauter, den in den 70er-Jahren eingeführten Artenschutz zu kippen und die Population so wieder zu kontrollieren. 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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