Bademeister versuchten sie zu reanimieren

Im Hallenbad: Mutter will Kind retten - tot!

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Seefeld (Bezirk Innsbruck) - Ein tragischer Badeunfall ereignete sich in einem Hallenbad am Freitagnachmittag. Eine 32-jährige Mutter trieb leblos am Grund des Schwimmbeckens.

Am frühen Nachmittag des 29. Mai war eine 32–jährige Einheimische mit ihren beiden Kindern (Alter 6 und 10) im Hallenbad in Seefeld schwimmen. Mit dabei waren auch noch zwei Schulkollegen des älteren Kindes.

Gegen 15.40 Uhr spielten alle vier Kinder im „Nicht-Schwimmer-Bereich“ des Hallenbades und tauchten dort mit ihren Taucherbrillen. Die Mutter befand sich zwischenzeitlich in der Nähe am Beckenrand.

Ihr 6-jähriges Kind, das nicht so gut schwimmen konnte, verschluckte sich plötzlich, geriet daraufhin in Panik und schien unter zu gehen. Die anderen Kinder riefen die Mutter, die sofort zu dem betroffenen Kind hinschwamm.

Aus bisher noch unbekannter Ursache ging die Frau plötzlich unter und tauchte nicht mehr auf. Sie trieb leblos am Grund des Schwimmbeckens.

Nachdem die Kinder Alarm geschlagen hatten, tauchte ein Badegast die Einheimische herauf. Vier Bademeister begannen sofort mit der Wiederbelebung und sorgten abwechselnd für lebensrettende Erstmaßnahmen (Herz-Lungen-Wiederbelebung). Die Frau wurde rund 30 Minuten reanimiert und anschließend mit dem Rettungshubschrauber an die Intensivstation der Innsbrucker Klinik geflogen, wo sie aber am frühen Abend verstarb.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Welt-News

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser