Bangladesch: Über 50 Tote bei Fährunglück

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Die Fähre war offensichtlich total überladen.

Dhaka - Eine voll besetzte dreistöckige Fähre ist im Süden von Bangladesch gekentert und hat über 50 Menschen in den Tod gerissen.

Zwei Tage nach dem Unglück im Hafen von Nazirhat wurde die gekenterte “Coco“ am Sonntag von einem Bergungsschiff aufgerichtet. Mit Schneidbrennern suchten Einsatzkräfte weiter nach Dutzenden von Vermissten, die vermutlich im unteren Teil der Fähre eingeschlossen sind. Für die Vermissten gebe es mehr als 36 Stunden nach dem Kentern der Fähre keine Hoffnung mehr, sagte ein Polizeisprecher.

Die “Coco“ war auf dem Weg von der Hauptstadt Dhaka in den Süden des Landes, wo die Passagiere das islamische Opferfest feiern wollten. Überlebende berichteten, dass die Fähre bei der Einfahrt in den Hafen gegen ein Hindernis geprallt sei. “Als ich Wasser im unteren Deck sah, sprang ich durchs Fenster und schwamm an Land“, sagte Shahidul Islam.

Dem privaten Fernsehsenders ETV zufolge waren mehr als 1.500 Passagiere an Bord. Die Fähre war aber nur 1.000 Fahrgäste zugelassen.

AP

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