Batman-Killer darf nicht mehr gefilmt werden

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Washington - Beim ersten Gerichtstermin wirkte der mutmaßliche Amokschütze von Aurora seltsam abwesend. Seine Anwälte wollen deshalb keine Kameras zulassen, wenn Anklage erhoben wird.

Keine Kameras im Gerichtssaal: Wenn der mutmaßliche Amokschütze von Aurora das nächste Mal vor Gericht erscheint, dürfen weder Bilder noch Videos von ihm gemacht werden. Richter William Sylvester hat für den kommenden Montag, wenn die Anklage offiziell erhoben wird, alle Kameras aus dem Gerichtssaal verbannt, wie die „Denver Post“ am Dienstag (Ortszeit) berichtete. Bei seiner Entscheidung habe der Richter den Wunsch der Anwälte von James Holmes berücksichtigt, schrieb das Blatt. Diese hätten sich dagegen ausgesprochen, Kameras zuzulassen.

Trauer nach Kino-Attentat

Trauer nach Kino-Attentat

Bilder vom ersten Gerichtstermin des 24-Jährigen, der bei einer „Batman“-Kinopremiere zwölf Menschen getötet haben soll, hatten Spekulationen ausgelöst: Holmes war mit grell orange gefärbten Haaren erschienen und hatte seltsam apathisch gewirkt. Er schien große Mühe zu haben, die Augen offen und den Kopf aufrecht zu halten. Wie der Fernsehsender ABC berichtete, verhält sich Holmes seit seiner Festnahme immer wieder „bizarr“. Weil er wiederholt auf Gefängniswärter gespuckt habe, musste Holmes zeitweise eine Maske tragen, berichtete ABC unter Berufung auf nicht genannte Quellen.

Holmes soll bei dem Überfall auf das Kino mit einem Sturmgewehr, einer Schrotflinte und zwei Glock-Pistolen um sich geschossen haben. Die Staatsanwaltschaft prüft, die Todesstrafe zu fordern.

dpa

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