Bericht: Pilot trägt Schuld an Unfall mit Wasserflugzeug

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Das Wasserflugzeug wird aus dem Hafenbecken gehievt.

Hamburg - Der Unfall eines Wasserflugzeugs im Hamburger Hafen, bei dem zwei Passagiere starben, ist nach Medieninformationen auf Fehler des Piloten zurückzuführen.

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Dem Bericht, den das “abendblatt.de“ (Hamburger Abendblatt Online) veröffentlicht hat, zufolge hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ihre Expertise zu dem schweren Unfall im August jetzt fertiggestellt. Das Flugzeug war mit ausgefahrenem Fahrgestell im Wasser gelandet und hatte sich daraufhin überschlagen. Der Pilot, der überlebt hatte, gilt zwar als erfahren, hatte nach Abendblatt-Informationen aber erst 36 Flugstunden im Wasserflugzeug absolviert.

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Die Experten fanden keinerlei Hinweise auf technische Defekte in der 2007 gebauten Cessna. Der 42 Jahre alte Pilot hatte den BFU- Ermittlern gesagt, er habe im Landeanflug die Kontrollleuchten überprüft. Offenbar hatte er fälschlich angenommen, er könne sicher landen - die grünen Leuchten signalisierten bei dem Flugzeug jedoch, dass das Fahrwerk ausgefahren ist, also eine Landung auf Asphalt möglich ist. Für eine Landung zu Wasser hätte der Pilot einen Hebel umlegen müssen, dann wären die Räder in den Schwimmern verschwunden.

dpa

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