Blindgänger explodiert - Splitter zerstören Dach 

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Die Bombensplitter der Explosion flogen kilometerweit und durchschlugen ein Dach.

Bad Harzburg - Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hat in der Nähe von Bad Harzburg größeren Schaden angerichtet. Es wurde zwar niemand verletzt, aber die Splitter flogen kilometerweit und zerstörten ein Hausdach.

Bei der Sprengung einer Bombe im Schimmerwald nahe Bad Harzburg in Niedersachsen sind Splitter kilometerweit bis ins benachbarte Sachsen-Anhalt geflogen. In Stapelburg wurde ein Hausdach durchschlagen. Verletzt wurde aber niemand. Wie die “Goslarsche Zeitung“ am Samstag berichtete, haben Experten des niedersächsischen Kampfmittelräumdienstes nach dem Vorfall eine weitere geplante Bombensprengung vorerst abgesagt. Splitter des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg seien trotz Sicherheitsvorkehrungen etwa 1500 Meter weit bis zu einem Gehöft geflogen, sagte eine Polizeisprecherin in Bad Harzburg. Die Teile landeten bei der Sprengung am Donnerstag etwa 50 Meter neben den Gebäuden.

Ein anderer Splitter sei sogar bis in das etwa drei Kilometer entfernte Stapelburg in Sachsen-Anhalt geflogen. Dabei sei das Dach eines Wohngebäudes getroffen und durchschlagen worden, sagte ein Sprecher der Polizei in Halberstadt am Sonntag. Als ein Beamter kurze Zeit nach dem Aufprall am Donnerstagabend eintraf, sei der mutmaßliche Bombensplitter noch heiß gewesen.

In den vergangenen Wochen hatte der niedersächsische Kampfmittelräumdienst im Schimmerwald bereits mehrfach schwere Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. Auf dem Gelände stand während des Zweiten Weltkriegs eine Luftwaffen-Munitionsanstalt.

dpa

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