Blutige Familientragödie im Pongau

Mann erschießt eigene Mutter und "entsorgt" Leiche in Güllegrube

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Bischofshofen/Salzburg - Eine blutige Familientragödie hat sich offenbar an Allerheiligen in Bischofshofen ereignet. Ein 44-Jähriger soll seine 78-jährige Mutter mit einer Flinte erschossen haben. Die Leiche der Frau wurde in der Güllegrube entdeckt.

Am 3. November 2017 zeigte eine 52-jährige Pongauerin der Polizei an, dass ihre 78-jährige Mutter aus Bischofshofen seit wenigen Tagen abgängig sei. 

Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen am landwirtschaftlichen Anwesen, auf welchem die Mutter mit dem 44-jährigen Bruder der Anzeigerin lebte, kam zu Tage, dass die 78-jährige Frau von ihrem Sohn erschossen worden sein dürfte. Die Tat dürfte sich am Abend des 01. November 2017 ereignet haben. Die Leiche der Frau wurde nach der Tat in der Güllegrube des Anwesens versenkt. Als Tatwaffe konnte eine doppelläufige Flinte sichergestellt werden. 

Die Leiche wurde durch Abpumpen der Güllegrube mit Hilfe der freiwilligen Feuerwehr Bischofshofen geborgen. Der Landwirt ist zur Tat geständig und begründete diese damit, dass seine Mutter vor ungefähr 10 Jahren von Unbekannten ausgetauscht worden wäre. Er sei zudem der Meinung gewesen, dass das Opfer schon sehr alt gewesen sei und er dies nicht mehr mit ansehen habe wollen. “Er hat geglaubt, er müsse sie erlösen”, sagte Wolfsgruber. Die Polizei nimmt eine psychische Erkrankung des mutmaßlichen Täters an. Seine Aussagen zum Tatablauf seien aber sehr präzise gewesen. “Er wusste, wo die Waffe ist und schilderte, wo er die Leiche entsorgt hatte”, sagte der Sprecher der Polizei gegenüber salzburg24.at.

Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete die Obduktion der Frau und die Einlieferung des Beschuldigten in die Justizanstalt Puch-Urstein an. Die weiteren Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Salzburg geführt.

mh/Pressemitteilung Landespolizeidirektion Salzburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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