BP-Mitarbeiter verliert Laptop mit Daten Tausender Kläger

New Orleans - Ein Mitarbeiter des Mineralölkonzerns BP hat offenbar einen Laptop mit persönlichen Daten Tausender Kläger verloren, die nach der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko Entschädigungszahlungen von der Firma gefordert haben.

Der Ölkonzern legte den Sachverhalt am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AP offen, verwies aber darauf, dass es keine Hinweise auf einen Missbrauch der Daten gebe. Am Montag habe BP Briefe an rund 13.000 Personen versandt, denen mitgeteilt worden sei, dass ihre Daten auf dem Rechner gespeichert seien, sagte Unternehmenssprecher Curtis Thomas.

Ölpest im Golf von Mexiko: Chronologie des Versagens

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Bei den Daten soll es sich um die Namen, Sozialversicherungsnummern, Telefonnummern und Adressen der Kläger handeln. Der Laptop sei zwar mit einem Passwort geschützt, die Informationen selbst jedoch nicht verschlüsselt, erklärte Thomas. “Wir sind den von der Ölpest an der Golfküste betroffenen Menschen verpflichtet und bedauern den Vorfall sehr“, sagte der Unternehmenssprecher. Unterdessen wurde bekannt, dass Ermittler des US-Justizministeriums offenbar auch mögliche Vorwürfe wegen Totschlags und Meineids gegen die Verantwortlichen für die Ölpest prüfen.

Rubriklistenbild: © dpa

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