Brandstifter in Kalifornien zum Tode verurteilt

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Weil er insgesamt 20 Waldbrände gelegt hat und dabei fünf Feuerwehrmänner ums Leben kamen, ist ein 38-Jähriger in den USA zur Todesstrafe verurteilt worden.

Los Angeles - Ein Brandstifter, der 2006 in Kalifornien den Tod von fünf Feuerwehrleuten verschuldet hat, soll hingerichtet werden. Er hat insgesamt 20 Brände gelegt.

Ein Richter in Riverside bei Los Angeles verhängte am Freitag die ungewöhnlich harte Strafe, berichtete die “Los Angeles Times“. Er folgte damit der Empfehlung einer Jury, die sich bereits Mitte März für die Todesstrafe ausgesprochen hatte.

Der wegen Mordes an fünf Feuerwehrleuten sowie Brandstiftung in 20 Fällen schuldig befundene 38-Jährige hätte auch zu lebenslanger Haft verurteilt werden können. Bei den schweren Bränden nahe Palm Springs im Oktober 2006 war ein Löschteam in einem Waldgebiet von einer Feuerwalze überrollt worden. Drei Feuerwehrleute kamen sofort ums Leben, zwei weitere erlagen später ihren schweren Verbrennungen.

Der Mann, ein Automechaniker, war einige Tage nach Ausbruch der Feuersbrunst festgenommen worden. Er war zuvor bereits unter Verdacht geraten, in derselben Region kleinere Feuer gelegt zu haben. Eine Freundin des Mannes sagte aus, er habe mit seinen Taten angegeben. Die Polizei stellte in seinem Auto zahlreiche Beweismittel sicher. “Er verbrachte einen großen Teil seines Lebens damit, Zerstörung, Chaos und Not über die Menschen zu bringen“, sagte Staatsanwalt Michael Hestrin, bevor die Jury das Strafmaß festsetzte. “Dieser Mann ist ein gewissenloser, brutaler und unbarmherziger Mörder.“

dpa

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