Briten feiern 150 Jahre Fish & Chips

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Fish & Chips feiern 150 Jahre.

London - Die Briten feiern ihr Nationalgericht. Vor 150 Jahren ist die erste Portion Fish & Chips verkauft worden. In Deutschland lautet das Urteil wohl eher: fettig, matschig und ungesund.

Aber noch immer streiten sich die Experten, ob das etwa 1000 Kalorien stramme Hauptgericht erst in London oder in der Kleinstadt Mossely bei Manchester serviert wurde. In mehr als 11.500 Läden gibt es den Backfisch - meist Kabeljau - mit dicken frittierten Kartoffelstäbchen, die eher labberig als knusprig sind. Dazu gibt es Zitrone und Essig. Eine Portion kostet in London etwa sechs Pfund, das sind derzeit rund sieben Euro.

Selbst das Parlament würdigte den Liebling in der Speisekarte auf der Insel. In einer Erklärung im Unterhaus bekannte eine Gruppe von Abgeordneten ihren Stolz auf die “kulinarische Institution“. Fish & Chips habe einen festen Platz “im Herzen der britischen Kultur“, sagte der Labour-Abgeordnete Lindsay Hoyle. Der andauernde Streit darum, ob der Norden oder der Süden die schwere Kost eingeführt habe, beweise nur die Zuneigung des gesamten Landes.

dpa

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