Ciudad Juárez in Mexiko: 17 Morde in einer Nacht

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Mexiko-Stadt - In der nordmexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez sind in der Nacht zum Samstag 17 Menschen getötet worden, darunter drei Frauen.

Wie der Online-Dienst der Zeitung “El Universal“ in der Nacht zum Sonntag weiter berichtete, befanden sich unter den Getöteten auch zwei enthauptete Männer. Die Morde stünden im Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität. Diese betreibt Drogen-, Menschen und Waffenhandel in der Stadt an der Grenze zum US-Bundesstaat Texas. In den neun Tagen seit Beginn des Jahres wurden in der Stadt 79 Morde begangen. Unterdessen wurden im nordmexikanischen Staat Durango am Wochenende fünf Tote in einem sogenannte “Narcograb“ entdeckt.

Die Männer seien offensichtlich bereits vor längerer Zeit entführt, gefoltert und getötet worden, hieß es in einem Polizeibericht. Im Staate Sinaloa wurden am Samstag vier Personen getötet und ein Polizeichef mit vier Polizisten von einem Killerkommando entführt. Im vergangenen Jahr wurden laut Zeitungsberichten im Krieg der Drogenkartelle untereinander und gegen den Staat in Mexiko mehr als 77 000 Menschen getötet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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