Krude Behauptungen

Donald Trump: Seine Tweets lösen Shitstorm aus

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Instrumentalisierte den Terroranschlag für eine Werbung pro privaten Waffenbesitz: Donald Trump.
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New York/Paris - Während die ganze Welt sich unter dem Hashtag #jesuischarlie mit den Opfern des Terroranschlags solidarisiert, trat Milliardär Donald Trump in einen Fettnapf.

Nach Meinung des Medienmoguls hätte das Massaker in der Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" verhindert werden können, wenn die Redakteure Waffen gehabt hätten.

So twitterte er: "Wenn die Opfer Waffen gehabt hätten, hätten sie wenigstens die Chance auf einen fairen Kampf gehabt". Hätte also jeder eine Waffe mit ins Büro genommen, hätte es glimpflicher ausgehen können.

Damit nicht genug, er legte sogar noch nach: "Ist es nicht interessant, dass die Tragödie in Paris in einem Land mit den schärfsten Waffenregulierungen der Welt stattgefunden hat?"

Er versteift sich sogar zu der steilen These, dass es desto mehr Gewalt gebe, je strenger die Waffengesetze seien. Schließlich hätten Kriminelle ja immer Waffen. Angesicht immer neuer Tragödien mit Schusswaffen in den USA, darf das angezweifelt werden. Ende des letzten Jahres erschoss beispielsweise ein Kind (2) in Idaho seine Mutter unbeabsichtigt in einem Supermarkt. Der Junge hatte in die Tasche der Frau gegriffen und so die Waffe abgefeuert.

Diese verquere Weltsicht empört nun viele und brachte dem Milliardär einen regelrechten Shitstorm in den Sozialen Netzwerken ein. Viele werfen Trump Geschmacklosigkeit und ein Eintreten für die Waffenlobby NRA vor.

Trump, der politisch der rechtsreaktionären Tea Party Bewegung nahesteht, benutze schließlich den Terroranschlag in Paris auch noch für eine Anklage gegen US-Präsident Barack Obama, auch wenn gar kein Zusammenhang besteht: "Warum entlässt Obama weiter die Schlimmsten der Schlimmsten aus Gitmo (Guantanamo, d. Red.)?  Schaut nach Paris und wacht auf!"

mg/ro24

Quelle: rosenheim24.de

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