Deutsche Bergsteiger in Tiroler Alpen in Not

Zwei Fälle von Bergnot und zwei Alpinnotfälle

Tirol - Zwei Fälle von Bergnot und ein Alpinnotfall waren es, in die jeweils deutsche Bergsteiger verwickelt waren.

Update, 21 Uhr: Weiterer Alpinnotfall

Zwei deutsche Staatsangehörige (Vater und Sohn 55 und 20 Jahre) unternahmen am Sonntag eine Bergtour aufs Gaishorn in Tannheim. Beide stiegen über die Obere Rossalpe in Richtung Gaishorn auf. Aufgrund von Schneefeldern an der Nordseite kamen beide nicht mehr vorwärts und setzten einen Notruf ab. Die Besatzung des Rettungshubschrauber "RK2" führte die Bergung durch und setzte die Männer unverletzt im Tal ab.

In Bergnot

Zwei deutsche Staatsangehörige (22 und 23) waren am Samstag im Gemeindegebiet von Hinterhornbach im Gratverlauf in Richtung Jochspitze unterwegs. Aufgrund der dortigen Schneefeldern verstiegen sich die Beiden in wegloses Gelände und kamen weder vor noch zurück. Die alarmierte Bergrettung Stanzach barg beide Personen aus der misslichen Lage und brachte sie unverletzt zu Tal.

Alpinnotfall

Zwei deutsche Wanderer (28 und 34 Jahre) starteten am Samstag, gegen 10 Uhr eine Tour auf die Sonnenspitze im Gemeindegebiet von Ehrwald. Sie machten auf dem Weg einige Pausen und erreichten erst gegen 20:00 Uhr den Gipfel der Sonnenspitze. Beim Abstieg erreichten sie bald ein Schneefeld, welches für die Männer ein unüberwindbares Hindernis darstellte und da ein Abstieg über die Aufstiegsroute für beide nicht in Frage kam, setzten sie gegen 20:30 Uhr einen Notruf ab. Die Bergung wurde auf Grund der voranschreitenden Dämmerung von der Libelle Tirol mittels Tau durchgeführt. Beide Bergsteiger konnten gegen 21.23 Uhr unversehrt im Tal abgesetzt werden.

Am Großglockner in Bergnot

Zwei deutsche Bergsteiger (39 und 25 Jahre) stiegen am Samstag, gegen 07.30 Uhr über die Tour „Mayerlrampe“ bis auf die Grögerschneid und erreichten diese erst gegen 18:00 Uhr. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit stiegen sie nicht, wie geplant über den Nordwestgrat auf den Großglockner, sondern versuchten über die Grögerrinne abzusteigen. 

Aufgrund der Verhältnisse und der einbrechenden Dunkelheit entschlossen sie sich schließlich gegen 21:00 Uhr den Notruf abzusetzen. Nachdem die beiden Bergsteiger für das Biwakieren entsprechend ausgerüstet waren, biwakierten sie nach gegenseitiger Absprache im dortigen Bereich, wurden in den Morgenstunden des Sonntag von der Besatzung des Polizeihubschraubers der Flugeinsatzstelle Innsbruck mittels Tau geborgen und zum Lucknerhaus geflogen. Beide Bergsteiger blieben unverletzt.

Presseaussendung Landespolizeidirektion Tirol

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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