Demnächst wieder Verkehrschaos in der Region?

Trotz Protest aus Deutschland: EU erlaubt Tirol Blockabfertigung 

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Kufstein/Landkreis - Am Montag der nächsten Woche, dem 8. Januar, soll es erneut eine Blockabfertigung bei Kufstein-Nord geben. Nun hat die EU Proteste aus Deutschland dagegen abgewiesen.

Die Maßnahme verstoße nicht gegen geltendes EU-Recht. Dies habe EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc ihrem deutschen Kollegen Christian Schmidt (CSU) schriftlich mitgeteilt, berichtet die Tiroler Tageszeitung (TT). Dieser hatte sich ebenso wie Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) Ende September an die Komission gewandt. "Die Lkw-Blockabfertigung ist ein klarer Verstoß gegen den EU-Grundsatz des freien Warenverkehrs", hatte Schmidt Anfang November in einer Pressemitteilung erklärt.

Wie die TT schreibt, handle es sich allerdings nach Ansicht von Bulc um keine systematische Beschränkung des Schwerlastverkehrs auf den Tiroler Autobahnen. Der Grund sei, dass  die Maßnahme auf Zeiträume erhöhten Aufkommens an Schwerlastverkehr an Tagen nach Feiertagsfahrverboten beschränkt ist. Daher sehe die EU darin keine unverhältnismäßige Beschränkung des freien Warenverkehrs. Auch der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter sieht das so. 

Am Montag nach Heilig-Drei-König werden nun ab 5 Uhr morgens maximal 300 Lastwagen pro Stunde auf der Inntalautobahn Richtung Brenner durchgelassen. Wie die Daten aus dem Jahr 2016 belegten sei nach den Feiertagen mit einem sehr hohen Schwerverkehrsaufkommen zu rechnen. Daher müsse die Dosiermaßnahme zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs erneut gesetzt werden begründete dies bereits im Dezember Tirols Landeshauptmann Plattner. 

Wie zuletzt Mitte Dezember war es bei den vergangenen Kontrollen wiederholt zu langen Staus auf den Straßen in unserer Region gekommen.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Montage/Symbolbild)

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