Eurostar ist nicht fit für den Winter

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Experten belasten die Betreiberfirma wegen der Eurostar-Pannen.

London - Experten haben die Pannenserie des Eurostar vom Dezember 2009 unter die Lupe genommen. Sie erhebn schwere Vorwürfe gegen die Betreibergesellschaft und fordern

Eineinhalb Monate nach der Pannenserie beim Eurostar haben Experten der Betreibergesellschaft schwere Versäumnisse vorgeworfen. Es sei unverständlich, warum die Zugelektronik nicht vor dem Eindringen feinen Schnees durch die Motoren geschützt sei, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Untersuchungsbericht zu dem Debakel im Dezember.

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Obwohl es im Winter schon seit Jahren Probleme mit den Zügen gebe, habe die Betreibergesellschaft darauf nicht angemessen reagiert. Zudem müsse die Kommunikation zwischen dem Zugpersonal und den Sicherheitsleuten des Eurotunnels dringend verbessert werden. Im Falle einer Panne müssten außerdem die Passagiere besser über die Evakuierungspläne der Gesellschaft informiert werden.
DAPD

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