Flammenwand rast auf Marseille zu

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Die Feuerfront war mehrere Kilometer breit

Marseille - Auf die Hafenstadt Marseile rast eine kilometerlange Flammenwand zu. Hunderte sind auf der Flucht. Ausgelöst hat das Feuerinferno eine Schießübung der Armee.

Bei dem durch die militärische Übung ausgelösten Feuer sind am östlichen Stadtrand von Marseille dutzende Häuser in Brand geraten. Das teilte die Feuerwehr in der südfranzösischen Stadt am Abend mit. Rund 440 Feuerwehrleute waren mit 90 Fahrzeugen im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Ausgelöst wurde der Brand nach Angaben der Präfektur durch Schießübungen in einem nahegelegenen Militärlager. Der zuständige Präfekt, Michel Sappin, sprach von einer "Dummheit".

An dem Einsatz zur Bekämpfung der Flammen waren am Abend auch sechs Löschflugzeuge und drei Hubschrauber beteiligt. Die Flammenfront war mehrere Kilometer breit.

Die größten Verwüstungen richtete der Brand im Stadtviertel les Trois Ponts im Osten von Marseille an. Rund 350 Bewohner des Viertels mussten bereits ihre Häuser verlassen, berichtete die Zeitung "Le Figaro". Die Rettungskräfte begannen aus Sicherheitsgründen mit der Evakuierung. Fernsehsender zeigten Bilder von Menschen, die schwerbepackt ihre Häuser verließen. Mindestens ein Gebäude fiel den Flammen zum Opfer.

Insgesamt gerieten 1200 Hektar in Brand. Zunächst gab es keine Hinweise, dass Menschen ernstlich verletzt wurden. Ein Feuerwehrmann und vier Polizisten wurden wegen Atemproblemen behandelt.

dpa/ap

Quelle: rosenheim24.de

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