Flugzeug-Absturz in Sibirien: Elf Tote

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Die seit den 1970er Jahren produzierten Maschinen haben vier Düsentriebwerke und sind auch für den Transport von Panzern und großen Geschützen geeignet.

Moskau - Alle elf Besatzungsmitglieder sind am Sonntag beim Absturz eines schweren Transportflugzeugs in Sibirien ums Leben gekommen.

Die Iljuschin Il-76 des russischen Innenministeriums stürzte kurz nach dem Start aus etwa 20 Metern Höhe nahe der Stadt Jakutsk ab. Das teilten die Behörden nach Angaben der Agentur Interfax mit.

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Das Flugzeug stieß demnach bei minus 24 Grad Celsius gegen einen Schutthügel, geriet dann mit vollen Tanks in Flammen und stürzte wenig später in unbewohntem Gebiet ab. Die Maschine war auf dem Weg in die sibirische Stadt Irkutsk aus zunächst unbekannter Ursache für zwei bis drei Kilometer nur in einer Höhe von etwa 20 Metern geflogen. Experten vermuteten, dass der Pilot mit der Technik des großen Flugzeugs nicht zurechtkam.

Die unbeladene Maschine sollte Einsatzkräfte für den Anti-Terror-Kampf in der russischen Konfliktregion Nordkaukasus an Bord nehmen. Technisch sei die Iljuschin in Ordnung gewesen, hieß es. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstoßes gegen die Flugvorschriften.

dpa

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