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Gefälschter Picasso: US-Kunsthändlerin angeklagt

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Die Werke des spanischen Malers Pablo Picasso werden gerne und oft gefälscht, wie auch auf einer Ausstellung im Jahr 2008 in Albstadt zu sehen war.

Los Angeles - Für zwei Millionen Dollar wollte eine amerikanische Kunsthändlerin einen gefälschten Picasso verkaufen. Nun drohen der 69-Jährigen bis zu 45 Jahre Haft.

Wie die “Los Angeles Times“ am Freitag berichtete, muss sich Tatiana Khan wegen Betrugs und Falschaussagen gegenüber der Bundespolizei verantworten. Laut Anklage hatte die Händlerin einen Künstler in Los Angeles damit betraut, die Picasso-Zeichnung “La Femme Au Chapeau Bleu“ aus dem Jahr 1902 nachzuzeichnen. Sie begründete den Auftrag damit, dass das echte Kunstwerk einem ihrer Kunden gestohlen worden sei und nun eine Fälschung benötigt werde, um den Dieb zu fangen. Khan zahlte dem Künstler 1000 Dollar. Später verkaufte sie die Fälschung für zwei Millionen Dollar, doch der Käufer schöpfte Verdacht und schaltete einen Kunstexperten und die Bundespolizei ein.

Bei der Befragung durch das FBI gab Khan an, sie habe die Zeichnung von einem Kosmetiker als Pfand für eine Leihe erhalten, berichtete die Zeitung. FBI-Beamte stellten am Freitag bei Khan ein echtes Gemälde des Künstlers Willem de Kooning sicher, das die Händlerin für mehr als 700 000 Dollar aus dem Verkaufserlös des falschen Picassos erstanden haben soll.

dpa

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