Haiti: Kind (5) nach einer Woche aus Trümmern geborgen

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Unter den Trümmern werden auch nach über einer Woche noch Menschen lebend gefunden.

Port-au-Prince - Mehr als eine Woche nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti ist ein Fünfjähriger unverletzt aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses geborgen worden.

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Wie die US-Hilfsorganisation International Medical Corps (IMC) mitteilte, wurde der Junge nach der Rettung am Mittwoch von Helfern der Organisation versorgt. Er habe an Austrocknung gelitten, sei aber sonst unverletzt, sagte eine Sprecherin, Margaret Aguirre. Ein Onkel des Jungen habe Ärzten und Schwestern der Organisation berichtet, dass Verwandte den Fünfjährigen nach einwöchiger Suche in den Trümmern seines Elternhauses gefunden hätten, sagte Aguirre. Die Verwandten des Jungen wollten demzufolge einen Toten aus den Trümmern bergen.

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Plötzlich hätten sie jemanden rufen gehört “hier bin ich, hier bin ich“. Die Hoffnung, weitere Überbebende in den Trümmern eingestürzter Gebäude zu finden, schwindet jedoch immer mehr, wenngleich die vielen internationalen Rettungsteams auch in der Nacht zum Donnerstag die Suche mit Spürhunden und Detektoren fortsetzten.

Starkes Nachbeben

Ein starkes Nachbeben hat am Mittwochmorgen die Menschen im Katastrophengebiet in Panik gestürzt und das Elend noch vergrößert. Tausende rannten schreiend ins Freie, zahlreiche zerstörte Gebäude stürzten endgültig ein. Ob dem Nachbeben weitere Menschen zum Opfer fielen, war zunächst unklar. Bei dem Beben der Stärke 7,0 vom 12. Januar kamen bis zu 200.000 Menschen ums Leben, rund 250.000 wurden verletzt, 1,5 Millionen obdachlos.

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USA schicken weitere 2.000 Soldaten

Die USA schicken unterdessen weitere 2.000 Soldaten nach Haiti. Drei Schiffe voller Soldaten, die am Montag Richtung Afrika in See gestochen waren, seien nach Haiti umgeleitet worden, teilte die US-Marine am Mittwoch mit. Die Schiffe sollten auf dem Weg in den Karibikstaat weitere Soldaten an Bord nehmen, so dass letztlich 2.000 Marineinfanteristen und 2.000 Matrosen nach Haiti fahren würden. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums befinden sich derzeit bereits 11.500 US-Militärbedienstete in Haiti oder auf Schiffen vor der Küste des Karibikstaats. Ihre Zahl solle bis Ende der Woche auf 16.000 steigen.

dapd

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