#HIVHeroes

Blut von HIV-Positiven als Druckfarbe

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Wien - Normalerweise erscheint das Magazin Vangardist nur online. Doch für eine Sonderausgabe gibt es nun eine gedruckte Version - mit dem Blut von HIV-Positiven.

Es ist das erste Magazin, gedruckt mit Farbe und Blut von HIV-Positiven - so verkündet es das Schwulenmagazin Vangardist auf der eigenen Homepage.

Hintergrund: Vangardist

Vangardist ist ein progressives Gay-Lifestyle-Magazin, das im Dezember 2009 für den deutschsprachigen Raum online ging. Es will anspruchsvolle Informationen und Unterhaltung aus dem Themenspektren Lifestyle, Gesellschaft, Reise und Politik liefern und hat als Kernzielgruppe "Männer, die Männer mögen".

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In einer Erklärung des österreichischen Magazins heißt es: "Im Mai nutzen wir die internationale Aufmerksamkeit rund um den diesjährigen Life Balls und Eurovison Song Contest und nehmen den Kampf gegen das Stigma rund um HIV selbst in die Hand." Nach dem Sieg der Travestiekünstlerin Conchita Wurst findet der diesjährige Eurovision Song Contest am 23. Mai in Wien statt. Der Life Ball ist ein alljährlicher AIDS Charity Event im Wiener Rathaus.

Gegen soziale Stigmatisierung

Ebenso wie Conchita Wurst, die mit ihren Auftritten für Toleranz wirbt, will auch das Magazin ein Zeichen setzen - gegen irrationale Ängste, "denn nach wie vor gibt es immer noch zu viele Menschen, die Angst davor haben einen Menschen mit HIV zu berühren, zu umarmen oder zu küssen", heißt es auf der Homepage weiter.

Mit der Sonderausgabe und der dazugehörigen Kampagne #HIVHeroes will man nun der sozialen Stigmatisierung von HIV-Positiven entgegen treten. Die Leser sollen durch den Kauf des Magazins zu Helden werden. Am Ende soll mit der Kampagne erreicht werden, dass man sich mit den "eigenen Ängsten und Unbehagen konfrontiert". Wer sich traut das Heft in die Hand zu nehmen, das in einer Spezialverpackung verkauft wird, werde auch beim nächsten Kontakt mit einer HIV-infizierten Person unbefangener sein - so die Hoffnung der Blattmacher.

Schwulenmagazin: Blut von HIV-Positiven als Druckfarbe

Video zur Kampagne:

 

Zu den drei Blutspendern zählen eine Mutter, ein homosexueller und ein heterosexueller Mann. Die Sonderausgabe wurde in einer limitierten Sonderausgabe von 3000 Stück gedruckt.

mg

Quelle: rosenheim24.de

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