+++ Eilmeldung +++

Keine Hinweise auf Terror

Polizei stoppt verdächtige Person - Kölner Dom evakuiert

Polizei stoppt verdächtige Person - Kölner Dom evakuiert

Große Rettungsaktion im Hochzillertal

Zwei Deutsche werden von Lawine 120 Meter mitgerissen und verschüttet

Hochzillertal - Zwei junge deutsche Wintersportbegeisterte (16 und 19 Jahre) lösten am Donnerstag, als sie ein ungesichertes Gebiet mit ihren Schi befuhren, eine Lawine aus. Diese verschüttete die beiden.  Zum Glück war eine groß angelegte Rettungsaktion erfolgreich. 

Am 28. Dezember, um 10 Uhr, wollten zwei deutsche Brüder, 16 und 19 Jahre alt, im Schigebiet Hochzillertal außerhalb des organisierten Schiraumes eine Abfahrt vornehmen. Beide Wintersportler waren mit einer Notfallausrüstung und der jüngere Bruder zusätzlich mit einem Airbagrucksack ausgestattet. Sie fuhren vorerst von der Bergstation des Neuhüttenliftes auf einer markierten Piste im organisierten Schiraum ab. 

Im Bereich der sogenannten "Schafköpfe“ fuhren sie dann in den freien Schiraum. Der ältere Bruder fuhr als erster in den Nord-Ost Hang ein und wartete nach circa 60 Metern weiter unten im Hang auf seinen jüngeren Bruder. Dieser löste durch einen seitlichen Schwung ein etwa 30 Meter breites Schneebrett aus, das beide Wintersportler mitriss, wobei der jüngere Deutsche noch seinen ABS Rucksack aktivieren konnte. 

120 Meter mitgerissen und verschüttet

Die beiden jungen Münner wurden circa 120 Meter weit mitgerissen und zur Gänze verschüttet. Bereits beim Eintreffen der Rettungskräfte wurde von unbeteiligten Wintersportlern nach den Verschütteten gesucht. Der jüngere Bruder konnte nach 5 Minuten aus einer Verschüttungstiefe von circa 80 cm freigelegt werden. Sein älterer Bruder wurde mittels LVS geortet und konnte nach 15 Minuten freigelegt werden. 

Beide wurden nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in das Bezirkskrankenhaus nach Schwaz transportiert, wo sie stationär aufgenommen wurden. Sie wurden unbestimmten Grades verletzt. Einsatzkräfte: Ein Rettungshubschrauber, Ein Polizeihubschrauber, Zwei Hundeführer, Zwei Pistenretter, Zwei Bahnbedienstete, Zwei Alpinpolizisten, Zwei Lawinenhundeführer + Hunde und etwa 20 unbeteiligte Wintersportler.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Zeitungsfoto. (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser