Tierisch gut

Höher, schneller, weiter: Tierische Rekordhalter an Land, im Wasser und in der Luft

Küstenseeschwalbe
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Die Küstenseeschwalbe ist ein echter Langstreckenflieger. Auf ihrem Zug fliegt sie von den arktischen Gefilden bis in die Antarktis und zurück. Dass manche Vögel dabei bis zu 96.000 Kilometer im Jahr zurücklegen - eine Strecke so lang wie zweimal um die Erde - macht sie zum Spitzenrekordhalter. In Deutschland ist der Vogel im Sommer vor allem an der Nord- und Ostsee zu entdecken, wo er in großen Kolonien brütet.
Weddellrobbe
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Weddellrobben gelten unter den Robben als Rekordhalter beim Tauchen. Sie können bis zu 70 Minuten unter Wasser bleiben und bis in eine Tiefe von 700 Metern tauchen. Diese Tauchgänge helfen ihnen sowohl bei der Jagd, als auch beim Finden neuer Atemlöcher. Weddellrobben leben in der Antarktis. Sie wurden nach dem britischen Kapitän James Weddell benannt.
Wanderalbatros
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Der König der Lüfte: Die Flügelspannweite des Wanderalbatros von mehr als 3,5 Metern ist größer als die aller anderen lebenden Vogelarten. In Ausnahmefällen können seine Flügel sogar bis zu 4,5 Meter messen. Ebenso faszinierend: Der Vogel kann wochenlang in der Luft bleiben. Seine Nahrung fängt er an der Wasseroberfläche während des Fluges und frisst auch beim Fliegen. Selbst zum Schlafen sucht er den Boden nicht auf. Um die Landekünste der großen Vögel dagegen, so viel ist Fans des Zeichentrick-Klassikers „Bernhard und Bianca - die Mäusepolizei“ immer klar gewesen, steht es nicht besonders gut...
Antarktischer Krill
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Das am häufigsten vorkommende Tier auf unserem Planeten ist der Krill. Laut Schätzungen von Forschern dürfte die Gesamtpopulation der garnelenartigen Krebse eine Masse von bis zu 500 Millionen Tonnen auf die Waage bringen. Und das ist gut so: Denn der Krill bildet die Grundlage der Nahrungskette. Zahlreiche Robben-, Fisch- und Vogelarten sowie einzelne Wale hängen unter anderem von seinem Bestand ab.
Afrikanischer Strauß
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Der afrikanische Strauß ist der größte noch lebende Vogel. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 70 km/h gehört er zudem zu den schnellsten Laufvögeln. Eine Geschwindigkeit von 50 km/h kann der Strauß dabei gut eine halbe Stunde lang halten. Eine Eigenschaft, die ihm dabei hilft, sind seine Zehen. Als einzige Vogelart besitzt der afrikanische Strauß nur zwei davon. Dadurch kann er schneller rennen, was ihm oft die erfolgreiche Flucht vor seinen Feinden, wie den Löwen, ermöglicht. Mit seinen krallenbesetzten, kräftigen Zehen kann der Strauß zudem gezielt zutreten. Die Kraft der Tritte kann einen Löwen oder Menschen töten.
Gepard
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Das schnellste Landtier ist weltbekannt: Der Gepard. Auf der Jagd kann er eine Geschwindigkeit von rund 100 km/h erreichen. Allerdings sind Geparden keine Langstreckenläufer. Sie halten hohe Geschwindigkeiten nur auf kurzer Distanz durch. Erwischen sie bei der Jagd ihre Beute nicht schnell genug, müssen die Sprinter bald aufgeben.
Nashornkäfer
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Er ist der stärkste Käfer der Welt: Der Nashornkäfer kann Lasten tragen, die 850 Mal so schwer sind wie er selbst. Er ist leicht am charakteristischen Horn auf der Oberseite seines Kopfes zu erkennen. Der Käfer, der so manchem aus dem heimischen Komposthaufen bekannt vorkommen könnte, zählt in Deutschland zu den „besonders geschützte“ Tierarten.
Harpyie
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Als stärkster Vogel der Welt gilt der südamerikanische Harpyie. Er erbeutet Säugetiere wie Faultiere und Affen. In der Regel hat die Beute des Vogels ein Gewicht bis zu neun Kilogramm. Es wurde jedoch auch schon beobachtet, wie eine Harpyie einen Spießhirsch anflog. Die kräftigen Zehen helfen dem Tier bei der Jagd. Seine Beute fliegt der Harpyie anschließend ettapenweise ins Nest.

Überall auf der Welt finden sich im Tierreich die unterschiedlichsten Rekordhalter. Ob Schnelligkeit, Größe oder Häufigkeit: Rekorde gehen in beide Richtungen. Denn auch das langsamste Tier hat schließlich seinen Platz auf der Rekordhalter-Liste verdient. In dieser Fotostory schauen wir uns die aktuellen Spitzenreiter aus der Tierwelt einmal genauer an:

Rubriklistenbild: © Jurgen Freund/Stephen Dalton/Richard Grande/Imago/afp (Montage)

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