Nächster Wirbelsturm macht Sorgen

Hurrikan „Irma“ rast mit 220 km/h auf die Karibik zu

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Da braut sich was zusammen: Hurrikan Irma.

Hurrikan "Irma" hat vor der Karibik deutlich an Fahrt aufgenommen. Der Wirbelsturm wurde auf die Kategorie vier der fünfstufigen Skala hochgestuft. Das gab das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA bekannt.

Update vom 8. September 2017: Hurrikan „Irma“ kommt der Südostküste der USA, vor allem Florida, immer näher. Alle aktuellen Entwicklungen zum Tropensturm erhalten Sie in unserem News-Ticker.

Washington - Der Hurrikan „Irma“ gewinnt über dem Atlantik an Kraft. Das Nationale Hurrikan-Zentrum in den USA stufte den Sturm am späten Montagabend (Ortszeit) eigenen Angaben zufolge auf die vierte und damit zweithöchste Kategorie der Hurrikan-Skala hoch. Die Winde erreichten Geschwindigkeiten bis zu 220 Stundenkilometern. Es werde erwartet, dass sie sich in den kommenden 48 Stunden noch verstärken und starke Regenfälle bringen könnten. 

Hurrikan „Irma“ steuerte am Montag auf die Karibik zu. Der Sturm könnte nach Vorhersagen am Dienstagabend oder Mittwoch (Ortszeit) über Teile der kleinen Antillen hinwegfegen.

Die Antilleninseln Saint-Martin und Saint-Barthélémy, zwei französische Überseegebiete, bereiteten sich auf den Sturm vor. Auf seinem Zug bedroht „Irma“ Puerto Rico, die Dominikanische Republik, Haiti und die Bahamas. Die Behörden riefen die Menschen zu Vorsorgemaßnahmen auf. Am Montag war noch unklar, ob der Sturm die US-Küste ansteuern wird. Die Modelle des Hurrikan-Zentrums in Miami sehen „Irma“ ebenso wieder nordöstlich aufs Meer hinausziehen wie sie auch einen Zug auf das US-Festland hin für möglich halten. Der Gouverneur von Florida, Rick Scott, erklärte trotzdem in Erwartung des Hurrikans für alle Landkreise des Staats den Ausnahmezustand.

In Mexiko hat „Irma“ schon für schwere Regenfälle gesorgt.

Erst am 25. August war der Sturm „Harvey“ auf die osttexanische Küste getroffen und hatte weite Gebiete unter Wasser gesetzt. Mittlerweile weichen die Fluten. In den Monaten August bis Oktober werden stets die meisten Hurrikans registriert.

dpa

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