Immer weniger Waldbrände in Russland

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Die Zahl der Waldbrände in Russland ist zurückgegangen.

Moskau - Immer weniger Waldbrände in Russland und Temperatursturz in Moskau: Die Zahl der Feuer im größten Land der Erde ist deutlich auf nun etwa 300 gesunken.

Das sei ein Drittel weniger als am Vortag, teilte das Zivilschutzministerium nach Angaben der Agentur Ria Nowosti am Donnerstag in Moskau mit. Demnach brannte es noch auf einer Fläche von rund 10 000 Hektar. Der Leiter des Krisenzentrums, Wladimir Stepanow, sagte, dass der von Präsident Dmitri Medwedew verhängte Ausnahmezustand in den noch verbleibenden vier Regionen in den nächsten Stunden aufgehoben werde.

Unterdessen kühlte sich erstmals nach zwei Monaten Jahrhundert- Hitze in Moskau die Luft merklich ab. Die Temperaturen fielen auf unter 25 Grad, nachdem das Thermometer wochenlang mehr als 35 Grad angezeigt hatte. Allerdings gaben die Behörden weiter erhöhte Schadstoffwerte durch den giftigen Smog in der Luft an, die von den Bränden des Moskauer Umlands herrühren.

Noch immer kämpfen in Russland mehr als 160 000 Einsatzkräfte gegen die Feuer. Bei den schlimmsten Wald- und Torfbränden der russischen Geschichte sind bisher etwa 900 000 Hektar Fläche verbrannt. Tausende Menschen verloren ihre Wohnungen, weil ganze Dörfer in den Flammen aufgingen. Nach offiziellen Angaben starben bei den Bränden mehr als 50 Menschen. Hilfsorganisationen gehen aber von deutlich mehr Opfern aus.

dpa

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