Schlechter Scherz in Innsbruck 

Baby im Inn? Anruf löst Großeinsatz aus 

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Innsbruck - Einen schlechten Scherz erlaubte sich am Montag eine unbekannte Jugendliche. Das Mädchen rief gegen Mitternacht bei einer Innsbrucker Jugendinstitution an und behauptete, eine Mutter habe ihren Säugling in einem Korb im Inn abgesetzt.

Mehr als hundert Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Wasserrettung und Rettung rückten sofort zu einer großangelegten Suche an. "Wir haben den Inn mit Booten abgefahren und die Feuerwehren haben unterdessen alle Brücken in der Stadt ausgeleuchtet", erklärt Konrad Kirchebner, Sprecher der Tiroler Wasserrettung gegenüber der Tiroler Tageszeitung. Gefunden haben sie nichts.

Die Polizei habe den Anruf aber nicht einfach ignorieren können, auch wenn Verdacht auf einen Scherzanruf bestanden habe. Dennoch wurde im Hintergrund diesbezüglich ermittelt, mit dem Ergebnis, dass sich sowohl der angegebene Name der Anruferin, als auch ihre Telefonnummer als Fake herausstellten. Die Anruferin zu finden, könnte also schwierig werden.

Sollte es dennoch gelingen, das Mädchen ausfindig zu machen, droht ihr eine angemessene Strafe. Wer vorsätzlich eine falsche Notmeldung absetzt, kann in Österreich vom Gericht mit einer Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit einer Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen bestraft werden.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa/Fotomontage

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