Islands Vulkan spukt weiter Asche

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Islands Vulkan Eyjafjalla.

Reykjavik - Die Lavaasche aus dem isländischen Eyjafjalla-Vulkan sorgt in Europa für Chaos im Luftverkehr. Ein baldiges Ende des Ausbruchs ist aber nicht abzusehen. Der Vulkan ist äußerst aktiv.

Der isländische Vulkan stößt weiter eine riesige Aschewolke in die Atmosphäre, allerdings mit etwas weniger Kraft. Wie das Meteorologische Institut in Reykjavik Freitag mitteilte, gab es am zweiten Tag des Ausbruchs keinerlei Anzeichen für ein baldiges Ende.

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Die Lavaasche aus dem Gletschervulkan Eyjafjalla brachte ab Donnerstag weite Teile des Flugverkehrs über Europa zum Erliegen. Ein nächtlicher Überwachungsflug der Küstenwacht mit Messungen über dem Vulkangebiet ergab nach den Behördenangaben, dass die Rauchsäule am Freitag in der Regel nicht mehr auf Höhen von mehr als vier oder fünf Kilometern stieg. Am Vortag war sie bis zu elf Kilometer in die Höhe geschossen und als Aschewolke durch Westwinde auf den europäischen Kontinent getrieben worden.

Die in der Nacht zum Freitag angeordnete Evakuierung aller Anwohner im Gebiet des aktiven Vulkans am Eyjafjalla-Gletscher wurde nach wenigen Stunden wieder aufgehoben. Bis auf 20 konnte alle 800 Betroffenen in ihrer Häuser zurückkehren. Islands wichtigste Straßenverbindung entlang der Südküste ist auf einer Länge von 400 Metern unterspült und nicht mehr passierbar. Die Gefahr akuter Überschwemmungen durch geschmolzenes Gletschereis sei vorerst gebannt verlautete aus dem Außenministerium in Reykjavik. Allerdings stelle niedergehende Lavaasche ein zunehmendes Problem dar. Anwohner sollten möglichst in ihren Häusern bleiben oder im Freien Gesichtsmasken tragen.

dpa

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