Nach geplanten Terroranschlag

Terrorverdächtiger erkennt Gericht nicht an

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Der Muslim Chiheb Esseghaier erkennt das kanadische Gericht nicht an. Er fühlt sich nur dem "heiligen Buch" verpflichtet

Montreal - Der terrorverdächtige Muslim Esseghaier, der einen Terroranschlag auf einen Zug geplant haben soll, erkennt das kandadische Recht nicht an. Er fühle sich nur dem „heiligen Buch“ verpflichtet.

Einer der wegen eines angeblich geplanten Bombenanschlags in Kanada festgenommenen Männer will das kanadische Recht nicht anerkennen. Er fühle sich nur dem „heiligen Buch“ verpflichtet, sagte der Muslim Chiheb Esseghaier am Mittwoch laut „Toronto Sun“ bei seiner Gerichtsanhörung in Toronto. Der 30-Jährige soll mit einem fünf Jahre älteren Mann einen Bombenanschlag auf den Zug von Toronto nach New York geplant haben.

„Wir alle wissen, dass das Gesetzbuch kein heiliges Buch ist. Es ist von Geschöpfen geschaffen und Geschöpfe sind nicht unfehlbar, denn nur der Schöpfer ist unfehlbar“, sagte Esseghaier dem Blatt zufolge. „Wir können uns nicht auf die Schlussfolgerungen dieses Gerichts verlassen.“

Esseghaier ist der Verschwörung zum Mord und der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Bei seiner ersten Anhörung am Dienstag in Montreal hatte er die Anklage als „nichts als Mutmaßungen“ bezeichnet. Der 30-Jährige war nach Angaben der kanadischen Polizei die treibende Kraft der angeblichen Verschwörung.

dpa

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