Werk in Niederndorf schließt - Wie geht es für Angestellte weiter?

Kathrein-Mitarbeiter: "Ich habe überhaupt nicht mit der Schließung gerechnet!"

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Niederndorf/Rosenheim - Kathrein-Aus in Niederndorf! Diese Mitteilung sorgt derzeit für Zukunftssorgen bei knapp 230 Mitarbeitern. Was bringt die Werk-Schließung mit sich und wie geht es für die Mitarbeiter weiter?

"Ich habe überhaupt nicht mit der Schließung gerechnet", äußert ein etwa 40-jähriger Mitarbeiter - ein Familienvater aus Kufstein - gegenüber dem OVB. Aufträge habe das Werk genügend, so können viele Mitarbeiter die Schließung nicht nachvollziehen. Etwa ein Fünftel der Belegschaft seien Ansässige, genauso viele pendeln täglich aus dem Landkreis Rosenheim nach Niederndorf. 

Wohin mit den über 200 Menschen, die bald ohne Arbeit dastehen? Es gebe bereits Anfragen nach Mitarbeitern, "es sind Firmen, die Arbeitskräfte aus diesem Bereich suchen", erwähnt Niederndorfs Bürgermeister Christian Ritzer gegenüber dem ORF. Was die Immobilie betreffe, so müsse sich die Gemeinde "auf die Füße stellen", damit man wieder entsprechende Arbeitsplätze schaffen kann.

Auch für die Gemeinde sei die Werk-Schließung ein herber Rückschlag. "Mehr als ein Viertel der kommunalen Steuereinnahmen gehen auf Kathrein zurück.", so Ritzer zum OVB. Die Rede sei von einem niedrigen sechsstelligen Betrag. Ein Haufen Geld, der der Kommune wegbricht und ohne den Niederndorf künftig wirtschaften muss.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in Ihrer gedruckten Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Karl-Josef Hi

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