Auf dem Münchner Südfriedhof beigesetzt 

Jennifers Tod bleibt mysteriös - bringen Algen jetzt Antworten? 

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Mit diesen Fotos fahndete die Polizei im Frühjahr nach der damals noch Vermissten. 
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München/Kufstein - Am 2. Februar verschwand die zweifache Mutter Jennifer spurlos. Zwei Monate später tauchte ihre Leiche auf - im Inn bei Kirchbichl (Bezirk Kufstein).

Wie von uns berichtet, steht ihr Schwiegervater seitdem unter dringenden Mordverdacht. Der 42-Jährige lebt in Wörgl (Tirol). Noch immer sitzt er in U-Haft, nachdem er bereits dreimal in diesem Fall verhaftet wurde, streitet aber ab, die 26-Jährige mit serbischen Wurzeln umgebracht zu haben.

Nun wurde Jennifer V., die in Neuperlach lebte, auf dem orthodoxen Teil des Münchner Südfriedhof zu Grabe getragen. Rund 200 Familienangehörige und Freunde versammelten sich unter großer Trauer am Freitag zum Begräbnis,  schreibt die tz .

Ihre Familie ist sich sicher: Es war kein Suizid! Die Todesumstände bleiben weiter mysteriös. Das letzte Lebenszeichen sind Videoaufnahmen vom 2. April. Auf denen sieht man, wie die junge Frau nach der Arbeit von einem Taxibus abgeholt wird. Die Tiroler Ermittler sind sicher, dass ihr Schwiegervater am Steuer saß. 

Ein weiteres Indiz: Der Schwiegervater kaufte kurz nach dem Verschwinden der Frau zwei Handys mit Prepaid-Karten und verschickte damit SMS-Kurznachrichten in ihrem Namen. 

Die Polizei konnte außerdem ermitteln, dass sie sich von ihrem Ehemann trennen wollte, was familiäre Hintergründe als Motiv wahrscheinlicher macht.

Bringen Kieselalgen neue Erkenntnisse?

Die Obduktion konnte nicht nachweisen, ob Jennifer V. Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Wie die tz berichtet, könnte aber eine Untersuchung auf Kieselalgen (Diatomeen) neue Erkenntnisse über ihren Tod bringen. Werden diese Algen nicht im Blutkreislauf und Lungegewebe gefunden, dann ist Jennifer vermutlich nicht ertrunken und sie wäre schon tot gewesen, bevor sie in den Inn kam.

Ihre Familie hat eine Facebook-Seite für die Tote eingerichtet. Sie bittet um Spenden, um die Beerdigung und Anwälte zu finanzieren. Auch Bilder von der orthodoxen Beerdigung wurden dort gepostet: 

Quelle: rosenheim24.de

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