Frau (52) tot in Keller in Kössen gefunden

Gewaltsamer Tod in Wohnhaus: Ehemann unter Verdacht

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Kössen - In Kössen in Tirol, gleich hinter der bayerischen Grenze, ist eine Frauenleiche in einem Keller eines Hauses gefunden worden. Die genauen Hintergründe sind unklar.

Update, 14 Uhr - Ehemann dringend tatverdächtig

Wie die Landespolizeidirektion Tirol in einer Pressemeldung mitteilt, wurde die Leiche einer 52-jährigen Österreicherin am 13. Februar gegen 10 Uhr in Kössen gefunden. Ihr 56-jähriger Ehemann ist demnach dringend tatverdächtig, seine Ehefrau durch einen Angriff gegen den Hals getötet zu haben. 


Der Beschuldigte befand sich in einem beeinträchtigten Zustand, vermutlich weil er Medikamente eingenommen hatte. Er wurde durch die Rettung ins Krankenhaus Kufstein gebracht und konnte bisher nicht näher zum Geschehen befragt werden. Weil er am Donnerstag nicht bei der Arbeit erschienen war, waren seine Kollegen zu ihm nach Hause gefahren, um nach ihm zu sehen. 

Dort öffnete der Verdächtige ihnen in offensichtlich beeinträchtigtem Zustand die Tür. Kurz darauf entdeckten sie die leblose Ehefrau des Mannes und verständigten die Polizei. Das Landeskriminalamt Tirol hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Spurensicherung ist derzeit vor Ort, auch die Zeugen werden noch vernommen. 


Update, 13.30 Uhr - Polizei geht von Beziehungstat aus

Wie krone.at berichtet geht die Polizei davon aus, dass die Frau, die tot in einem Keller in Kössen aufgefunden wurde, durch ein Gewaltverbrechen ums Leben kam. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die Situation, in der die Frau aufgefunden wurde, deutete demnach schnell darauf hin, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod handeln könne. Die Ermittler gehen derzeit von einer Beziehungstat aus, heißt es weiter. 

Erstmeldung

Die Polizei schließt Fremdverschulden nicht aus, wie Katja Tersch vom Landeskriminalamt Tirol am Donnerstag, 13. Februar, zunächst der österreichischen Nachrichtenagentur APA bestätigte. Genaueres war zunächst noch nicht bekannt.

*Weitere Informationen liegen derzeit noch nicht vor!*

mw/dpa

Quelle: rosenheim24.de

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