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CSU dementiert Medienbericht über Seehofer-Entscheidung

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Skandal bei der Royal Navy

Kokain-Party auf Atom-U-Boot: Neun britische Soldaten entlassen

Wilde Drogenparty auf einem Atom-U-Boot: Das britische Verteidigungsministerium musste nun einen Medienbericht bestätigen - und zog erste Konsequenzen aus dem Skandal. 

London - Neun britische Marinesoldaten wurden wegen Drogenkonsum gefeuert. Die Männer, die auf einem Atom-U-Boot Dienst taten, waren bei einer Untersuchung positiv auf eine "illegale Substanz" getestet worden, bestätigte das Verteidigungsministerium in London am Samstag einen entsprechenden Medienbericht der Daily Mail. Die Royal Navy könne keinen Drogenkonsum dulden, erklärte ein Sprecher des Ministeriums. 

Laut der Zeitung hatten die Soldaten der "HMS Vigilant" Kokain genommen. Das Schiff lag demnach in einem US-Hafen, um Nuklearsprengköpfe zu laden, als die neun Matrosen eine wilde Party feierten.

Angeblich verbotene Verhältnisse an Bord

Der Sprecher bestätigte ferner, dass die Marine eine Untersuchung zu dem Verdacht eingeleitet habe, es gebe "unangebrachte Beziehungen" zwischen Soldaten auf der "HMS Vigilant". Auch hierüber hatten Medien zuvor berichtet. Angeblich sollen der Kapitän und sein Stellvertreter mit untergebenen Soldatinnen intime Beziehungen geführt haben. Auf allen Schiffen der Royal Navy gilt die "no touching rule". Weitere Angaben zu diesem Vorwurf wollte der Sprecher unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht machen. 

Nun müssen alle Besatzungen der U-Boot-Flotte Drogentests durchführen, ordnete Verteidigungsminister Michael Fallon an. 

Die "HMS Vigilant" ist ein Atom-U-Boot mit Interkontinental-Raketen vom Typ Trident. Großbritannien verfügt über vier solche Boote. 

mag, AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / -/YNA/dpa

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