Obduktionsergebnis

Electric-Love-Tragödie: Todesursache geklärt

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Koppl - Am Montagnachmittag führte die Gerichtsmedizin Salzburg am 23-jährigen Verstorbenen eine Obduktion durch um die genaue Todesursache zu erklären. Das Ergebnis liegt nun vor:

Viel Verwirrung herrschte nach der Festival-Tragödie am Samstag bei den zuständigen Behörden. Ein 23-Jähriger verstarb nach ersten Informationen in Koppl, weil ein Beleuchtungsmast durch eine Sturmböe umgerissen wurde und den jungen Mann erschlug. Allerdings wies der Verunglückte äußerlich keine auf ein tödliches Geschehen hindeutende Verletzungen auf. Eine Obduktion sollte nun genaue Ergebnisse bringen.

Musikfan stirbt bei Festivalbesuch in Koppl

Todesursache geklärt

Wie salzburg24.at nun berichtet, liegen seit Montagnachmittag die Obduktionsergebnisse vor. Laut der Gerichtsmedizin hatte der 23-Jährige massive innere Verletzungen im Bereich des Brustkorbs erlitten. Diese Verletzungen sollen letztendlich zum Tod des Mannes geführt haben. “Wir gehen jetzt davon aus, dass der Mann von dem Mast getroffen worden und an Ort und Stelle verstorben ist”, zitiert salzburg24.at einen Polizeisprecher.

Veranstalter nehmen Stellung

Der Veranstalter Manuel Reifenauer nahm nach dem Unglück bei einer Pressekonferenz Stellung. Seinen Aussagen zufolge, wurde die Festivalleitung 45 Minuten vor dem Unfall über ein herannahendes Unwetter informiert. Neben anderen Sicherheitsmaßnahmen wurde entsprechend den Sicherheitsrichtlinien dann der Bereich des Beleuchtungsturmes von der Security geräumt und abgesperrt.

Polizei ermittelt gegen Unbekannt

In weiteren Ermittlungen will die Polizei nun noch zahlreiche Zeugen befragen. Derzeitig wird gegen Unbekannt ermittelt – konkret wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen. Unter anderem wird noch geprüft, ob vonseiten des Veranstalters alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten worden sind.

Quelle: rosenheim24.de

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