Tatwaffe war ein Eisenrohr

Mit diesem Rohr wurde Lucile erschlagen

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Kufstein - Im Mordfall Lucile hat die Polizei die Tatwaffe identifiziert. Es ist ein Eisenrohr, von dem nun auch ein Foto veröffentlicht wurde.

Im Zuge der Ermittlungen zum Tötungsdelikt in Kufstein hat die Polizei ein Lichtbild der Tatwaffe veröffentlicht. Es handelt sich dabei um ein Eisenrohr, das bei der Bedienung von hydraulischen Hebesystemen, vorwiegend im Bereich von hydraulischen Wagenhebern, aber auch bei Lastkraftwagen um die Fahrerkabine anzuheben, Verwendung findet.

Das Rohr ist 58 Zentimeter lang, hat einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimeter und ist 1,7 Kilogramm schwer. Am vorderen Ende befindet sich eine Einkerbung, die zum Ablassen des Druckes benötigt wird. Diese Einkerbung weist Beschädigungen (Quetschungen) auf. Am hinteren Ende sind zwei Bohrungen vorhanden, die vermutlich für die Anbringung des Griffes notwendig sind.

Taucher der Polizei hatten das Eisenrohr bei ihrer Suche im Inn entdeckt. Walter Pupp, Leiter des Landeskriminalamtes Tirol, sagte dem ORF: „Bei den Tauchgängen wurden mehrere Gegenstände im Inn gefunden, die Gerichtsmedizin hat darauf auch eindeutige Spuren gefunden.“

Wer kann zweckdienliche Angaben zu diesem Werkzeug machen? Um Hinweise an das Landeskriminalamt Tirol – Journaldienst 059133 70 3333 oder an jede andere Polizeidienststelle wird ersucht.

Die französische Studentin Lucile wurde am 11. Januar in Kufstein ermordet. Ihre Leiche wurde am Tag darauf am Inn aufgefunden.

Polizeitaucher im Inn

Polizeitaucher auf Spurensuche

Spurensuche am Inn

Spurensuche in Kufstein

Fund der getöteten Studentin in Kufstein

Leichenfund in Kufstein

Pressemitteilung Landespolizeikommando Tirol / redro24

Quelle: rosenheim24.de

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