Grausige Entdeckung

Leiche von russischem Politiker einbetoniert

Moskau - In Russland ist die einbetonierte Leiche eines Lokalpolitikers gefunden worden, der vergangene Woche verschleppt worden war.

Dies teilten die örtlichen Strafverfolgungsbehörden am Montag mit. Sie meldeten zudem mehrere Festnahmen. Ein anderer Politiker soll den Mord im Streit über umgerechnet rund 60 Millionen Euro Schulden in Auftrag gegeben haben.

Der 37-jährige Michail Pachomow hatte im Lokalparlament von Lipezk gesessen, einer Großstadt etwa 350 Kilometer südlich von Moskau. Er war vergangene Woche von drei Unbekannten in ein Auto gestoßen und verschleppt worden. Pachomows Leiche wurde nach Angaben des Strafverfolgungskomitees in einer mit Zement gefüllten Tonne in einer Garage gefunden.

Russland: So pompös wird ein Mafia-Fürst beerdigt

Russland: So pompös wird ein Mafia-Fürst beerdigt

Wie ein Staatsbegräbnis: In Moskau wurde der mächtige Mafia-Fürst Wjatscheslaw Iwankow zu Grabe getragen. Vier Männer in dunklen Lederjacken sind mit der russischen Flagge vor seinem Sarg marschiert. Über 1000 Trauernde gaben Iwankow auf seinem letzten Weg begleitet. © AP
Der Sarg des Mafia-Fürsten. Iwankow saß fast zehn Jahre in einem US-Gefängnis. Er hatte nicht nur in Russland, sondern auch in Amerika eine Verbrecherorganisation aufgebaut. © AP
Iwankow,war am Freitag im Alter von 69 Jahren an seinen Schussverletzungen nach einem Attentat gestorben. © dpa
Ein Scharfschütze hatte den Mafia-Boss am 28. Juli mit zwei Kugeln niedergestreckt, als Iwankow ein Moskauer Restaurant verließ. © AP
Nach seinem Tod wird ein Clan-Krieg in der russischen Unterwelt befürchtet. © AP
Iwankow bestritt hartnäckig, der Führer der russischen Mafia zu sein. Wer dies glaube, sei „dumm“. Die größten Kriminellen im Land, so behauptete er, säßen im Kreml und beim russischen Inlandsgeheimdienst FSB. © AP
So sah Iwankow zu Lebzeiten aus. Seine kleine Statur und sein großes Interesse an Kampfsportarten hatten ihm den Spitznamen „Yaponchik“ (russisch für „kleiner Japaner“) eingebracht. © AP

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