Tragödie in Osttirol

Vermisster (16) klettert auf Strommast und stirbt

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Lienz - In Osttirol wurde seit Samstag, 22. Juni, ein Jugendlicher vermisst. Die Suche nach dem 16-Jährigen aus Lienz nahm in der Nacht auf Montag einen tragischen Ausgang:

Der Vermisste wurde um kurz nach Mitternacht, um 0.05 Uhr, im Gemeindegebiet von Lienz in einem Waldstück auf einer Seehöhe von etwa 780 Metern unterhalb einer Hochspannungsleitung tot aufgefunden. Er wurde er durch einen Stromschlag, vermutlich beim Besteigen eines Hochspannungsmasts einer 25KV-Stromleitung, getötet. Das teilte die Landespolizeidirektion Tirol am Montagmorgen mit.

Die Leiche des Vermissten wurde durch Mitarbeiter des Energieversorgers "TINETZ" gefunden, die bereits am Samstagabend, 22. Juni, gegen 20.15 Uhr einen sogenannten Erdungsschluss registriert hatten. Deswegen wurden eine entsprechende Untersuchung entlang der Hochspannungsleitung durchgeführt, um die Ursache dafür herauszufinden. Die Polizei ermittelt.

Der 16-Jährige war am Samstag im Rahmen einer Wanderung verschwunden. Die Polizei vermutete zunächst, dass er sich nahe der Pustertalerstraße oder des Falkensteinerstegs aufhalten würde. Eine entsprechende Suche hatte anfangs jedoch keinen Erfolg.

Landespolizeidirektion Tirol/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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