Loch in Kairoer Straße verschlingt sieben Autos

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Beim Bau einer U-Bahn-Linie in Kairo trug sich der Einsturz zu

Kairo - Ein halbes Jahr nach dem Einsturz des Historischen Stadtarchivs in Köln hat sich in Kairo ein ähnlicher Unfall ereignet. Das Loch im Asphalt hat gigantische Ausmaße.

Bauarbeiten für die dritte U-Bahn-Linie der ägyptischen Metropole ließen eine Hauptstraße des Viertels Bab al-Scharia absacken. Nach Angaben der ägyptischen Zeitung “Al-Schoruq“ vom Freitag klaffte plötzlich ein Loch von 20 Metern Länge im Asphalt.

Bilder: Der Einsturz des Stadtarchivs

Stadtarchiv in Köln eingestürzt

Sieben Autos, die dort parkten, seien in den Krater gestürzt, hieß es. Nur sechs der Fahrzeuge habe man anschließend geborgen. Den siebten Wagen ließ man den Angaben zufolge in der Tiefe, damit man möglichst rasch damit beginnen konnte, das Loch wieder zu schließen. Sonst wären Häuser in Mitleidenschaft gezogen worden wären. Die Bauarbeiter stützen das Erdreich mit Spritzbeton, der durch Stahlarmierungen gesichert wurde.

Die Transportbehörde in Kairo bestätigte am Freitag der dpa, dass sich in der Straße ein großes Loch aufgetan habe. Ein Sprecher sagte jedoch, der Krater sei “nur sieben Meter tief“ gewesen. In der Kölner Südstadt war am 3. März während der Bauarbeiten an einer neuen U- Bahn-Linie das Gebäude des Stadtarchivs eingestürzt. Zwei Männer starben.

dpa

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