Mafiaboss (93) in New York schuldig gesprochen

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New York - Ein Geschworenengericht in New York hat einen 93-jährigen Mafiaboss wegen Schutzgelderpressung schuldig gesprochen. Jetzt drohen ihm 20 Jahre Haft. Dann wäre er 113.

Dem Angeklagten John “Sonny“ Franzese droht nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 20 Jahren. Drei Mitangeklagte wurden am Mittwoch nach fünftägiger Verhandlung ebenfalls schuldig gesprochen. Franzese gilt als “Unterboss“ der sogenannten Colombo-Familie der Cosa Nostra in New York.

In dem Prozess sagte unter anderem sein 50-jähriger Sohn John Franzese Jr. gegen ihn aus. Ein Termin für die Verkündung des Strafmaßes wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Franzese wurde 1967 wegen eines Banküberfalls zu einer Haftstrafe verurteilt und Ende der 70er Jahre begnadigt.

Verstöße gegen seine Bewährungsauflagen brachten ihn aber immer wieder ins Gefängnis. 2008 wurde er wegen des Vorwurfs der Schutzgelderpressung festgenommen und später gegen Kaution freigelassen.

DAPD

Rubriklistenbild: © dpa

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