Brasilien

Mindestens 95 Tote nach Erdrutschen

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Mindestens 95 Tote bei Erdrutsch in Brasilien.

Rio de Janeiro - Von heftigen Regenfällen ausgelöste Erdrutsche haben in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro mindestens 95 Menschen das Leben gekostet.

Vor allem die Armenviertel in Rio de Janeiro waren von den Erdrutschen betroffen.

Betroffen waren vor allem Slumsiedlungen an den steilen Hängen über der Stadt. Dort wurden Holzhütten und Häuser aus Beton von den abrutschenden Schlammmassen weggerissen. In weniger als 24 Stunden fielen knapp 30 Zentimeter Regen; Bürgermeister Eduardo Paes sprach von den schwersten Regenfällen in der Geschichte Rio de Janeiros. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Toten noch steigen wird.

Mindestens 10.000 Häuser seien von Erdrutschen bedroht. Tausende Fahrzeuge blieben auf überfluteten Straßen stecken. Nach Angaben der Feuerwehr wurden am Dienstag 95 Tote bestätigt, 44 Verletzte wurden im Krankenhaus behandelt. Bürgermeister Paes forderte die Bewohner der höher gelegenen Stadtgebiete auf, sich in Erwartung weiterer Niederschläge in Sicherheit zu bringen, und appellierte an die Einwohner, zu Hause zu bleiben. Präsident Luiz Inácio da Silva rief die Brasilianer auf, für ei Ende der Regenfälle zu beten.
DAPD

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