Fahrer weiter flüchtig

Mutmaßliches Autorennen: 200 Menschen gedenken toter Frau

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Weiße Markierungen zeigen den Unfallhergang nach dem mutmaßlichen Autorennen, bei dem eine Unbeteiligte starb. Foto: Arnulf Stoffel

Moers (dpa) - Nach einem mutmaßlichen Autorennen in Moers haben mehr als 200 Menschen der tödlich verunglückten unbeteiligten 43-Jährigen gedacht. Die Polizei habe die Bismarckstraße am Samstag für eine halbe Stunde abgesperrt, um die Versammlung ungestört zu ermöglichen, sagte ein Sprecher.

Dort war die 43 Jahre alte Frau lebensgefährlich verletzt worden, nachdem ein Auto in ihren Kleinwagen krachte. Sie starb am Donnerstag. Die trauernden Menschen legten Blumen an der Unfallstelle nieder.

Zwei Fahrer sollen sich in PS-starken Autos auf einer nach Angaben der Staatsanwaltschaft "schmalen Straße" in Moers am Niederrhein ein illegales Autorennen geliefert haben. Einer der beiden soll dabei nach Zeugenaussagen versucht haben, das andere Fahrzeug zu überholen und auf die Gegenspur gefahren sein, wo er mit der 43-Jährigen kollidierte. Die beiden Unbekannten flüchteten vom Unfallort. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen fahrlässiger Tötung und Mordes. Die Staatsanwaltschaft sucht nach zwei Tatverdächtigen.

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