Nach Gasexplosion: Jetzt 19 Tote

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Die Aufräumarbeiten dauern an.

Viareggio - Zwei Tage nach dem Flammeninferno von Viareggio ist die Zahl der Toten auf 19 gestiegen.

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Am Donnerstag starb eine schwer verletzte Frau im nahe gelegenen Krankenhaus “Versilia“ an ihren Verbrennungen, wie die italienische Agentur Ansa berichtete. Am frühen Morgen war bereits ein Mann im Krankenhaus von Carrara seinen Verletzungen erlegen. Beide hatten bei dem Unglück schwerste Verbrennungen am ganzen Körper erlitten.

Erst am Vortag waren zwei Kleinkinder an den Brandverletzungen gestorben. Insgesamt werden in den Krankenhäusern Norditaliens 27 Schwerverletzte des Unglücks versorgt, 19 Patienten von ihnen schweben weiterhin in Lebensgefahr mit Verbrennungen von über 90 Prozent der Körperoberfläche. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

Bilder vom Unglück

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Ein weiterer Anstieg der Zahl der Opfer gilt als wahrscheinlich. Am Bahnhof von Viareggio war in der Nacht zum Dienstag ein mit Flüssiggas betankter Kesselwaggon aus noch unbekannter Ursache explodiert. Durch die Wucht der Explosion wurden etliche Häuser in der Umgebung in Schutt und Asche gelegt. Experten vermuten, dass ein Achsenbruch an dem Waggon das Inferno ausgelöst hat. 

dpa

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