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Täter stürzte sich von Felswand 

Nach Messerattacke in Ebbs: Opfer auf dem Weg der Besserung 

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Ebbs - Am Dienstag ist ein Streit kurz hinter der Grenze in Ebbs brutal eskaliert. Ein 41-Jähriger stach offenbar seinen "Nebenbuhler" (69) nieder und stürzte sich anschließend von einer Felswand. Der 69-Jährige ist mittlerweile auf dem Weg der Besserung. 

UPDATE, Mittwoch 16.30 Uhr - 69-Jährige auf dem Weg der Besserung 

Der 69-Jährige, der am Dienstag in Ebbs von einem 41-jährigen Mann niedergestochen wurde, ist auf dem Weg der Besserung. Wie eine Sprecherin des Tiroler Landeskriminalamts auf Nachfrage von Radio Charivari sagte, wird immer noch davon ausgegangen, dass es sich um eine Eifersuchtstat gehandelt hat.

Ob es Mordvorsatz oder eine Affekthandlung war, könne man derzeit noch nicht sagen. Das Opfer sei noch nicht vernehmungsfähig. Wie am Dienstag von mehreren Österreichischen Medien berichtet, soll das Opfer eine Affäre mit der Ehefrau des Täters gehabt haben. Als der 41-Jährige davon erfahren hat, soll er seinen Nebenbuhler in dessen Wohnung attackiert haben. Anschließend stürzte sich der Täter von einer Felswand in den Tod.

UPDATE, 17.20 Uhr - Motiv offenbar Eifersucht

Österreichische Medien berichten, dass das Motiv für die Messerattacke offenbar Eifersucht war. Das Opfer (69) habe offenbar ein Verhältnis mit der Frau des Täters gehabt, erklärte der Chef des Tiroler Landeskriminalamtes Walter Pupp der APA. Als der 41-Jährige von diesem Umstand erfahren habe, sei die Situation eskaliert und der Täter habe das Opfer in dessen Wohnung niedergestochen, hieß es weiter. Anschließend sprang der Mann von der Felswand in den Tod!

Der 69-Jährige, der nach dem Messerangriff in ein bayerisches Krankenhaus gebracht wurde, schwebte auch am späten Nachmittag weiter in Lebensgefahr.

Die Erstmeldung:

Am Dienstag gegen 11.25 Uhr wurde über Notruf die Polizei verständigt, dass es in Ebbs, Ortsteil Buchberg zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen sei, wobei ein Mann mit dem Messer niedergestochen wurde

Die Rettung, der Notarzt und die Polizei fuhren sofort zum Tatort und konnten einen 69-jährigen Österreicher schwer verletzt in seiner Wohnung vorfinden. Der Mann wurde in ein nahegelegenes bayerisches Krankenhaus eingeliefert.

Täter flüchtete vom Tatort

Ein 41-jähriger Österreicher ohne polizeiliche Vormerkungen flüchtete mit einem blauen VW vom Tatort in vorerst unbekannte Richtung. Bei einer sofort ausgelösten Alarmfahndung unter Einsatz des Hubschraubers Libelle und einer durchgeführte Handypeilung konnte der vermutliche Täter bei den sogenannten „Schanzer Wänden“ oberhalb vom Schotterwerk gesichtet werden. 

Bei Ansichtwerden des Hubschraubers sprang der Mann in vermutlich selbstmörderischer Absicht in die Tiefe. Die Polizei ist derzeit am Tatort und führt die Ermittlungen durch. Laut derzeitigem Ermittlungsstand dürften keine weiteren Personen involviert sein.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Berichterstattung bei Suizid

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © red

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