Tiroler Bürgermeister sind sich uneins

Mautflucht: "Reiner Aktionismus" oder "gemeinsames Problem"?

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So wie hier in Kiefersfelden sieht es auch in den Tiroler Nachbargemeinden in Sachen Stau oft aus.
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Niederndorf/Kufstein - Die Mautflucht ist nach wie vor ein großes Thema in unserem Nachbarland Tirol. In Niederndorf bei Kufstein findet deswegen am Freitag eine Kundgebung auf der Bundesstraße statt. Einigkeit unter den Kommunalpolitikern herrscht darüber aber keineswegs.

Wie die Tiroler Tageszeitung am Donnerstag berichtet, wird Niederndorfs Bürgermeister Christian Ritzer (VP) wohl nicht an der  von der Niederndorfer FPÖ organisierten Veranstaltung am Freitagnachmittag (16.30 Uhr bis 19.30 Uhr) im Zentrum seiner Gemeinde (B172/B175) teilnehmen. "Das ist reiner Aktionismus", sagte Ritzer der Zeitung. Seinen Gemeinderatskollegen hat Ritzer es allerdings freigestellt, ob sie teilnehmen möchten oder eben nicht.

Der Bürgermeister aus der Nachbargemeinde Ebbs wird dagegen sehr wohl vor Ort sein. "Die Mautflucht ist ein gemeinsames Problem unserer Gemeinden", sagte Sebastian Kolland der Tiroler Tageszeitung. Kolland verwies nicht nur auf den Ausweichverkehr durch die Vignettenpflicht, sondern er sieht in der "Ausländermaut in Deutschland" - sollte diese wirklich kommen - ein noch größeres Problem. Dann werde der Verkehr in den Gemeinden rund um Kufstein noch weiter zunehmen, unabhängig von einer "Dosierampel" wie zwischen Kufstein und Kiefersfelden oder anderen Maßnahmen. Am 22. September ist in Kufstein eine weitere Veranstaltung geplant.

Quelle: rosenheim24.de

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