Schock für die Eltern

Schock für Eltern in Portugal: Baby ohne Gesicht geboren - nur Nase und Ohren

In Portugal kam ein Baby in einer Klinik ohne Gesicht zur Welt. Die Eltern klagen nun. 
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In Portugal kam ein Baby in einer Klinik ohne Gesicht zur Welt. Die Eltern klagen nun. 

Nach der Geburt ihres Sohnes mussten Eltern in Portugal feststellen, dass das Baby gravierende Fehlbildungen hat. Das Neugeborene kam ohne Gesicht zur Welt - jetzt zeigen sie ihren Arzt an.

Setúbal - Zu einem schockierenden Vorfall kam es in einem Krankenhaus in Portugal. In einer Klinik in Setúbal (südlich von Lissabon) war ein Baby auf dem Welt gekommen, dem das Gesicht und Teile des Schädels fehlten. 


Entsetzen nach Geburt: Baby in Portugal kommt ohne Gesicht zur Welt 

Nach dem Bekanntwerden der Meldung war das Entsetzen in Portugal groß. Gegen den behandelten Gynäkologen leitete die Justiz Untersuchungen ein. Er hatte die Mutter während der Schwangerschaft betreut und die Fehlbildungen wohl übersehen. Wegen Fahrlässigkeit wurde er sechs Monate lang suspendiert. 

Das Baby, bei dem es sich um einen Jungen namens Rodrigo handelt, kam am 7. Oktober zur Welt. Momentan liegt das Neugeborene noch immer im Krankenhaus. 


Baby ohne Gesicht geboren: Eltern klagen gegen behandelnden Arzt 

Die Eltern erfuhren von den Fehlbildungen erst nach der Geburt. Gegen den behandelten Gynäkologen erstatteten sie Anzeige. Betreut wurde die Schwangere in einer Privatklinik. Bei den Ultraschalluntersuchungen stellte der Arzt zunächst keine Probleme fest. Als sich bei einer umfangreicheren Untersuchung, die auf Wunsch der Eltern durchgeführt wurde, eine Auffälligkeit zeigte, beruhigte der Mediziner das Paar. 

Diese grafische Rekonstruktion wurde in portugiesischen Medien gezeigt

Wie Joana Simão, die Schwester der Mutter, gegenüber dem Sender TVI 24 erklärte, hätte der Arzt gesagt, dass „manchmal einige Teile des Gesichts nicht sichtbar seien". 

In den letzten Jahren musste sich der Ärzteverband bereits mehrere Male mit dem Gynäkologen befassen, Insgesamt gibt es sechs Beschwerden gegen ihn, die bis ins Jahr 2013 zurückgehen. 

Andere Eltern beobachteten ihre Tochter über den Baby-Monitor - als sich plötzlich etwas rührte. Als ein weiteres Baby dauernd kicherte, erhielten die Eltern schließlich eine schockierende Diagnose. 

Als es um die Rettung eines Babys ging, stellte sich die Krankenkasse quer. Nur eine Zwei-Millionen-Euro-Spritze kann Baby John retten. 

AFP

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