In Afghanistan

Prinz Harry tötet Taliban-Anführer

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Prinz Harry an einem Apache-Kampfhubschrauber (Archivbild).

London - Der britische Prinz Harry (28) hat nach einem Bericht der britischen Zeitung "The Sun" bei einem Luftangriff in Afghanistan einen Taliban-Kommandeur getötet.

Der Dritte in der britischen Thronfolge, der von seinen Kameraden nur "Big H" genannt wird, habe bereits Ende Oktober aus einem Apache-Kampfhubschrauber heraus ein militärisch wichtiges Ziel mit einer Rakete getroffen. Der Einsatz drang erst jetzt an die Öffentlichkeit.

Britische Soldaten hatten den Taliban-Führer verfolgt und Luft-Unterstützung angefordert. Co-Pilot des Apache-Kampfhubschraubers war Prinz Harry. Die "Sun" zitiert einen Militär-Insider: "Wir waren auf Patrouille und die Apache-Hubschauer waren angefordert. Wir hörten über Funk diese noble Stimme und wussten, das ist Big H."

Der Apache-Kampfhubschrauber mit dem Prinzen an Bord habe einige Hellfire-Raketen aus der 30-Millimeter-Kanone abgefeuert. Die Waffensysteme habe ausschließlich Harry bedient, verrät der Insider: "Es war immer Big H."

Das sind die Taliban

Das sind die Taliban

Kurz vor diesem Kampfeinsatz war Prinz Harry für eine zweite Einsatz-Periode als Kampfhubschrauber-Copilot nach Afghanistan gekommen. Laut "Sun" sei das erste Mal gewesen, dass Prinz Harry an einem tödlichen Luftangriff auf einen Taliban-Kommandeur beteiligt war. Wie das Boulevardblatt außerdem vermeldet, gehört er in Afghanistan zu der britischen Apache-Einheit mit der höchsten Tötungsrate.

Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

fro

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