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Start der Plädoyers

Prozess um Kinderporno-Plattform «Elysium» nähert sich Ende

Angeklagte im Kinderporno-Fall "Elysium". Der Prozess steuert auf sein Ende zu. Foto: Thomas Frey
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Angeklagte im Kinderporno-Fall «Elysium». Der Prozess steuert auf sein Ende zu. Foto: Thomas Frey

Limburg (dpa) - Der Prozess um die Kinderporno-Plattform «Elysium» steuert nach mehr als fünf Monaten auf sein Ende zu. Vor dem Landgericht Limburg könnten heute die Plädoyers beginnen.

Allerdings müsse das Gericht noch über einen Beweisantrag der Verteidigung entscheiden, teilte ein Sprecher mit. Sollte die Kammer dem nicht nachgehen, könnten die Schlussvorträge starten. Diese dürften sich ziehen - neben der Vertreterin der Anklage werden die Verteidiger von vier Angeklagten sprechen.

Die angeklagten Männer aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sollen die Führungsriege der riesigen Kinderpornografie-Plattform «Elysium» gebildet haben. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wirft ihnen vor, das Forum betrieben oder sich daran beteiligt zu haben. Ein Angeklagter soll zudem Kinder sexuell missbraucht haben. Die Männer hatten zu Beginn des Prozesses im August 2018 die Vorwürfe zu einem großen Teil eingeräumt, teils aber mit Einschränkungen.

«Elysium» war etwa ein halbes Jahr im Darknet, dem verborgenen Teil des Internets, online und hatte weltweit mehr als 111.000 Nutzerkonten. Im Juni 2017 schalteten die Ermittler die Plattform ab. In dieser Form soll sie eine der größten ihrer Art im Darknet gewesen sein.

In Paderborn wurde indes ein Polizei-Mitarbeiter entlassen - ihm wird der Besitz von kinderpornografischem Material zur Last gelegt. Das berichtet owl24.de*.

*owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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