Reisebus mit 44 Schulkindern brennt lichterloh

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Feuerwehrmänner löschen den brennenden Reisebus auf der Bundesstraße 4 südlich von Braunlage im Oberharz. Der mit 40 Kindern besetzte Bus war zuvor in Brand geraten.

Goslar - 44 Schulkinder aus Schleswig-Holstein waren auf dem Weg zu einer Schulfreizeit, als ihr Bus in Flammen aufging. Wie durch ein Wunder blieben die Kinder unverletzt.

Die 44 Kinder, ihre drei Lehrer und ein Fahrer haben sich am Montag aus einem brennenden Reisebus im Harz retten können. Das Fahrzeug war auf der Bundesstraße 4 in der Nähe von Braunlage in Flammen aufgegangen. Die Schüler im Alter zwischen 12 und 14 Jahren kamen ebenso wie ihre drei Begleiter und der Fahrer mit dem Schrecken davon. Der Bus brannte vollständig aus.

Das Feuer sei am späten Vormittag während der Fahrt vermutlich aufgrund eines technischen Defekts im Motorraum ausgebrochen, sagte eine Sprecherin der Polizei Goslar. Zunächst war nach Augenzeugenberichten Rauch zu sehen. Schon wenig später schlugen Flammen aus dem Motorraum.

Die Schüler waren auf dem Weg zu einem Erlebnis- Camp im

Wie durch ein Wunder blieben die 43 Kinder unverletzt.

Oberharzer Ferienort Hohegeiß, als das Feuer ausbrach. Sie wurden später mit einem Ersatzbus weitertransportiert. Die Bundesstraße 4 musste während der Lösch- und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf rund 100 000 Euro geschätzt. Immer wieder geraten auf deutschen Straßen Busse in Brand, wobei die Fahrgäste in den meisten Fällen mit dem Schrecken davonkommen.

Allein seit Jahresbeginn gab es mehr als ein Dutzend solcher Unglücke - häufig entstand das Feuer im Motorraum. Beim schwersten Busbrand seit Jahren starben am 4. November 2008 auf der Autobahn 2 bei Hannover jedoch 20 Menschen. Die Ursache dieser Katastrophe ist immer noch unklar. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Hannover von Montag wird das seit Monaten ausstehende Gutachten zur Brandursache in Kürze erwartet.

dpa

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